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Rheinland-Pfalz hat wieder ein Landesleistungszentrum Handball

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Große Anerkennung für den Handballstandort Ludwigshafen: Das Handball-Leistungszentrum (HLZ) Friesenheim-Hochdorf und die TSG Friesenheim haben offiziell den Status eines Landesleistungszentrums (LLZ) erhalten. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Landessportbund Rheinland-Pfalz die herausragende Nachwuchsarbeit und die nachhaltige Förderung talentierter Handballspielerinnen und -spieler in der Region durch das HLZ und seine beiden Stammvereine TV Hochdorf und TSG Friesenheim.

Der Standort trägt mindestens für den laufenden Olympiazyklus (2025 – 2028) die Bezeichnung „Landesleistungszentrum Handball Ludwigshafen.“

„Die Anerkennung als Landesleistungszentrum ist ein bedeutender Meilenstein für unsere Arbeit“, freut sich Manuel Kuner, Leiter der Nachwuchsförderung im HLZ. „Sie bestätigt unseren Weg, jungen Talenten optimale Trainingsbedingungen zu bieten und sie auf höchstem Niveau auszubilden. Wir sind uns der Verantwortung, die mit dem Status als LLZ einhergeht bewusst und wollen in Zukunft noch enger mit der Landesauswahl und den Verbänden zusammenarbeiten, um dies zu ermöglichen.“

Das HLZ Friesenheim-Hochdorf sieht sich durch die Entwicklung seiner Nachwuchsathleten und die jetzt erfolgte Anerkennung als LLZ in seiner Arbeit bestätigt. Die systematische Förderung junger Spieler hat bereits jetzt zahlreiche Talente hervorgebracht, mit dem Perspektivkader der Eulen Ludwigshafen, besteht auch eine direkte Anbindung an den Profibereich. Die erfolgreiche Arbeit im männlichen Bereich soll in den nächsten Jahren auch im weiblichen Bereich der TSG Friesenheim greifen. Mit der Anerkennung als Landesleistungszentrum wird die Infrastruktur weiter gestärkt und die Entwicklungsmöglichkeiten für Nachwuchssportler optimiert.

Ein zentraler Bestandteil des neuen Landesleistungszentrums ist die enge Zusammenarbeit mit der Landesauswahl von Rheinland-Pfalz und dem Team um Landestrainer Jan Ludwig. Hierdurch erhalten talentierte Spieler die Möglichkeit, unter optimalen Bedingungen zu trainieren und gezielt auf die nächsten Leistungsebenen vorbereitet zu werden. Jan Ludwig wird als verantwortlicher Trainer des LLZ die sportliche Federführung für Maßnahmen am LLZ innehaben und in enger Zusammenarbeit mit den Vereinstrainern die talentiertesten Nachwuchsspieler des Landes individuell fördern.

Manuel Kuner, wird neben seiner Aufgabe als Leiter der Nachwuchsförderung im HLZ Friesenheim-Hochdorf, auch die Leitung des Landesleistungszentrums übernehmen.

Auch Martin Buschsieper, Abteilungsleitung bei der TSG Friesenheim unterstreicht die Bedeutung dieser Auszeichnung: „Unsere Philosophie basiert auf einer ganzheitlichen Ausbildung, die sowohl die sportliche als auch die persönliche Entwicklung der Athleten in den Mittelpunkt stellt. Die Anerkennung als Landesleistungszentrum ist eine Bestätigung für unser Engagement.“

Durch die offizielle Einstufung als Landesleistungszentrum werden nun zusätzliche Fördermöglichkeiten eröffnet, um Trainingsbedingungen, sportwissenschaftliche Betreuung und Infrastruktur weiter zu verbessern. Gleichzeitig setzen sich das HLZ Friesenheim-Hochdorf, die TSG Friesenheim und der TV Hochdorf für eine enge Zusammenarbeit mit Schulen und regionalen Partnern ein, um Talente frühzeitig zu erkennen und gezielt zu fördern.

Mit diesem Schritt haben alle beteiligten Akteure ein starkes Zeichen für die Zukunft des Handballs in Ludwigshafen und Rheinland-Pfalz gesetzt.

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