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Mit zwei Siegen in der Spitzengruppe etabliert

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Bedingt durch die Winterpause und coronabedingte Spielausfälle hatte die D1 des HLZ eine Pause von zehn Wochen, ehe sie wieder auf das Feld zu einem Spiel antreten konnten. Innerhalb einer Woche standen gleich drei Begegnungen auf dem Spielplan, von denen die Jungs von Trainer Philip Rogawski zwei in souveräner Manier für sich entscheiden konnten – die dritte Partie musste kurzfristig abgesagt werden.

Am 6. Februar reiste das HLZ zum Auswärtsspiel zur JSG Mundenheim/Rheingönheim. Bis zum 4:4 nach fünf Minuten konnten die Gastgeber die Partie noch offen gestalten, ehe die D1 das Tempo anzog und wenig später schon mit 14:8 in Front lag. Diese Führung konnte das HLZ unter der Regie des bärenstarken Spielmachers Luis Distler, der nicht nur 15 Mal selbst traf, sondern seine Nebenspieler immer wieder schön in Szene setzte, weiter ausbauen. Am Ende gelang der D1 ein überzeugender 40:18 Erfolg.

Ein deutlich ausgeglicheneres Spiel war am Freitagabend gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt zu erwarten, die mit 14:2 Punkten zu den besten drei Mannschaften der männlichen D-Jugend zu zählen sind. Allerdings zeigte das Rogawski-Team von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren, dem Gegner die Chance auf einen tatsächlich ausgeglichenen Spielverlauf zu geben. Schon nach etwas mehr als fünf gespielten Minuten sah sich die Gästetrainerin genötigt, eine Auszeit zu nehmen. Das HLZ führte mit 8:2 und überzeugte dabei mit einem schnellen und zielgerichteten Angriffsspiel, das auch nach der Grünen Karte weiterhin Bestand haben sollte. Durchdachte Kombinationen, die mit der nötigen Entschlossenheit ausgeführt wurden, stellten die Gäste an diesem Abend vor unlösbare Aufgaben. „Im Positionsangriff gab es neben guten Einzelaktionen auch schöne Ballstafetten, die immer wieder zum Torerfolg geführt haben“, war Philip mit der Vorstellung seines Teams mehr als zufrieden. Beim Stand von 25:15 wurde zur Pause gebeten.

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts am Spielgeschehen. Es waren nicht einmal zwei Minuten gespielt und die D1 erzielte vier Treffer, ohne dabei ein Gegentor zu kassieren. Denn auch in der Abwehr waren die Jungs schnell auf den Beinen, spielten ein ums andere Mal den Ball heraus und kamen durch schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren. „Ich freue mich für die Jungs, dass sie es geschafft haben, durch eine aufmerksame Abwehr ins Tempospiel zu kommen und somit 40 Minuten Vollgas geben konnten“, lobte Philip. Es war beeindruckend zu sehen, dass sie trotz deutlicher Führung nicht den Fuß vom Gas nahmen, sondern mit Spaß, Freude und Konzentration die Begegnung zu Ende spielten. So hieß es nach 40 Minuten 50:32. 50 Treffer gegen eine Mannschaft zu erzielen, die in acht Spielen zuvor durchschnittlich gerade einmal 22 Treffer pro Partie kassierte, war richtig stark. Mit Jonas Deffert und Nils Hehn bekamen auch zwei Spieler ein paar Einsatzminuten, die zuvor verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt eine Zeitlang pausieren mussten.

Zwei Tage später hätte es zum Kräftemessen mit der HSG Landau/Land kommen sollen. Doch die Gäste aus der Südpfalz mussten wegen positiver Covid-Fälle kurzfristig absagen. Wir wünschen den betroffenen Spielern einen möglichst milden Verlauf und eine gute Besserung.

Es spielten gegen Mundenheim/Rheingönheim:

Niklas Rautenberg (Tor), Luis Distler (15), Finn Felix (8), Fynn Sobotta (6), Luis Frank (5), Tom Schweinfurth (2), David Musikant (2), Jonas Gerstner (1), Phil Nunier Dos Santos (1), Georg Siegle.

Gegen Dudenhofen/Schifferstadt:

Niklas Rautenberg (Tor), Luis Distler (11), Finn Felix (8), Phil Nunier Dos Santos (8), Friedrich Marquardt (6), Luis Frank (5), Jonas Deffert (4), Fynn Sobotta (3), Jonas Gerstner (2), Til Laubscher (2), Nils Hehn (1), Tom Schweinfurth, Georg Siegle, David Musikant

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