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3. HLZ-Junior-Cup 2026 – Handball, Emotionen und ein Finale, das in Erinnerung bleibt

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20 Mannschaften, zwei Hallen, drei Tage voller Handball und zahlreiche besondere Momente: Der 3. HLZ-Junior-Cup 2026 brachte auch in diesem Jahr Nachwuchsmannschaften aus ganz Deutschland in die Pfalz. Von Hamburg bis Dresden, von Bremen bis Konstanz und von Magdeburg bis Bielefeld führte der Weg der Teams nach Ludwigshafen und Hochdorf.

Ein Opening, das mehr als nur Handball bot

Los ging das Turnier bereits am Freitagabend mit dem gemeinsamen Opening im TSG Sportzentrum in Friesenheim. Die Anreise stellte einige Mannschaften dabei zunächst vor eine echte Geduldsprobe. Das Verkehrschaos rund um Ludwigshafen sorgte für Verzögerungen. Aufhalten ließ sich davon am Ende aber niemand.

Um 17 Uhr fiel der Startschuss auf dem Spielfeld. Im ersten Eröffnungsspiel traf die männliche E-Jugend des HLZ auf die HSG Dudenhofen/Schifferstadt.

Danach folgte ein Spiel, das vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird: Die Glückspanther Dudenhofen/Schifferstadt trafen auf die Glücksfüchse Mutterstadt/Ruchheim.

Was auf dem Feld zu sehen war, berührte die gesamte Halle. Freude, Begeisterung und ganz viel Leidenschaft für den Handball machten deutlich, wie wertvoll inklusive Angebote im Sport sind. Für uns war dieser Moment ein wichtiger Bestandteil des Openings und eine Erinnerung daran, dass Handball so viel mehr sein kann als Ergebnisse und Tabellenplätze.

Spätestens beim anschließenden gemeinsamen Einlauf wurde dann sichtbar, was am Wochenende bevorstand: Alle Mannschaften standen gemeinsam auf dem Spielfeld. Ein Bild, das die Dimension des HLZ-Junior-Cups eindrucksvoll zeigte und gleichzeitig den offiziellen Startschuss für das Turnierwochenende bildete.

Samstag: Zwei Hallen, 20 Teams und Handball auf hohem Niveau

Am Samstagmorgen wurde es dann ernst. Zeitgleich startete der Spielbetrieb im Sportzentrum des TV Hochdorf und im TSG Sportzentrum Friesenheim.

Für die U13 des HLZ Friesenheim-Hochdorf begann das Heimturnier früh. Und zunächst war der Mannschaft anzumerken, dass dieses Turnier etwas Besonderes ist. Die Jungs fanden nicht sofort ihren Rhythmus, steigerten sich jedoch von Spiel zu Spiel.

Am Ende stand eine makellose Vorrunde. Gegen die JSG Juniors Anrath/Korschenbroich (24:14), den HC Hamburg (25:12), TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (26:15) und die SG BBM Bietigheim (26:13) gewann das HLZ alle vier Partien mit mindestens zehn Toren Vorsprung und sicherte sich damit den Gruppensieg.

   

Auch das Team Talentwerkstatt war beim Junior Cup vertreten. Die Besonderheit: Die Spieler kamen aus unterschiedlichen Heimatvereinen und lernten sich teilweise erst beim Opening am Freitagabend kennen. Nur wenige Stunden später standen sie bereits gemeinsam gegen einige der stärksten Nachwuchsmannschaften des Turniers auf dem Feld.

Und sie schlugen sich beachtlich: Gegen TuSEM Essen fehlte beim 16:17 nur ein Tor, ebenso beim 17:18 gegen den späteren Gruppensieger HC Elbflorenz Dresden. Hinzu kamen die Spiele gegen die HSG Konstanz und die JSG Söhre-Himmelsthür.

Für das Team Talentwerkstatt stand dabei nicht die Platzierung im Mittelpunkt. Die Spieler sollten Einsatzzeiten bekommen, Erfahrungen auf einem für sie teilweise neuen Niveau sammeln und lernen, innerhalb kürzester Zeit mit neuen Mitspielern als Mannschaft zu funktionieren. Genau diese Möglichkeiten möchten wir mit der Talentwerkstatt schaffen.

Acht Teams kämpfen um den Titel

Nach einer spannenden Vorrunde standen am Samstagabend die acht Viertelfinalisten fest. Als Gruppensieger qualifizierten sich das HLZ Friesenheim-Hochdorf, der TSV Bayer Dormagen, HC Elbflorenz Dresden und Frisch Auf Göppingen. Komplettiert wurde das Viertelfinalfeld durch den HC Hamburg, HC Bremen, die JSG Söhre-Himmelsthür und die TSG Münster.

Damit war alles angerichtet für einen Finaltag mit Nachwuchshandball auf höchstem Niveau.

Finaltag: Das HLZ kämpft sich bis ins Endspiel

Am Sonntagmorgen ging es für das HLZ im Viertelfinale gegen die TSG Münster. Die Mannschaft löste ihre Aufgabe souverän und zog ins Halbfinale ein.

Dort wartete mit Frisch Auf Göppingen der nächste hochkarätige Gegner. Auch diese Aufgabe meisterten die Jungs und machten damit das perfekt, was sie sich für ihr Heimturnier erhofft hatten:

Finale beim eigenen HLZ-Junior-Cup.

Dort wartete der HC Elbflorenz Dresden. Der Start in das Endspiel verlief allerdings alles andere als nach Plan. Das HLZ fand offensiv nur schwer Lösungen, leistete sich einfache Fehler und ließ Möglichkeiten liegen. Dresden nutzte diese Phase konsequent und setzte sich ab. Doch die Jungs gaben sich nicht auf. Auch bei fünf Toren Rückstand wurde weiter verteidigt, gekämpft und an die eigene Chance geglaubt. Stück für Stück arbeitete sich das HLZ wieder heran. Aus einem Spiel, das zwischenzeitlich beinahe entschieden schien, wurde noch einmal ein echtes Finale. Und dann kam der Moment, der sinnbildlich für diese Mannschaft stand: Mit der Schlusssirene fiel der Ausgleich.

Das Finale musste im Siebenmeterwerfen entschieden werden. Dort fehlte dem HLZ schließlich das notwendige Quäntchen Glück. Zwei Siebenmeter wurden gehalten, Dresden setzte sich durch und krönte sich zum Sieger des 3. HLZ-Junior-Cups.

Natürlich tat die Niederlage in diesem Moment weh. Doch gerade solche Spiele sind es, die Kinder in ihrer Entwicklung weiterbringen. Einen Fünf-Tore-Rückstand in einem Finale aufzuholen, bis zur letzten Sekunde an sich zu glauben und sich mit der Schlusssirene zurückzukämpfen – diese Erfahrung ist am Ende vielleicht wertvoller als jeder Pokal.

President’s Cup geht nach Anrath/Korschenbroich

Während in Friesenheim um die vorderen Platzierungen gespielt wurde, ging es auch in Hochdorf weiter um jeden Platz. Den President’s Cup sicherte sich am Ende die JSG Juniors Anrath/Korschenbroich. Auch dort zeigten die Mannschaften noch einmal, wie eng und ausgeglichen das Teilnehmerfeld des diesjährigen Junior Cups besetzt war.

Über das gesamte Wochenende hinweg entstanden spannende Spiele, enge Entscheidungen und Begegnungen, die viele der Kinder in ihrem normalen Ligaalltag so nicht erleben würden. Genau dafür soll der HLZ-Junior-Cup eine Bühne bieten.

Ein Turnier, das nur gemeinsam möglich ist

Drei Tage HLZ-Junior-Cup mit 20 Mannschaften und zwei Spielhallen funktionieren nicht von allein.

Deshalb gilt unser größter Dank allen Helferinnen und Helfern, Trainerinnen und Trainern, Schiedsrichtern, Eltern und Unterstützern, die dieses Wochenende möglich gemacht haben. Ob an der Turnierleitung, beim Verkauf, bei der Organisation, in den Hallen oder an unzähligen Stellen im Hintergrund.  Ohne diesen Einsatz wäre ein Turnier dieser Größenordnung nicht umsetzbar.

Ein ganz besonderer Dank geht außerdem an unsere Gastfamilien, die die Jungs des HC Elbflorenz Dresden bei sich aufgenommen und ihnen für das Wochenende ein Zuhause in der Pfalz gegeben haben. Dass ausgerechnet unsere Dresdner Gäste am Ende den Pokal mit nach Hause nehmen konnten, zeigte, dass es den Jungs in den Familien gut erging und gehört zu den vielen Geschichten dieses Wochenendes.

Nach drei intensiven Tagen bleibt deshalb vor allem eines: ganz viel Dankbarkeit.

Für spannende Spiele. Für Emotionen. Für neue Begegnungen. Für Fairness. Und für 20 Mannschaften, die den Weg zu uns gefunden und den 3. HLZ-Junior-Cup 2026 zu einem ganz besonderen Wochenende gemacht haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen!

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