Ehrenamt, Gemeinschaft und die Entwicklung junger Menschen – dafür möchte sich Marcel Hennigs beim HLZ Friesenheim-Hochdorf einsetzen. Der 50-Jährige bringt dabei nicht nur viel Erfahrung aus dem Handball mit, sondern auch seine berufliche Perspektive als Pädagogischer Leiter und Systemischer Therapeut. Mit all diesen Skills möchte er den Trainerinnen, Trainern, Spielern und Familien im Bereich der Prävention von Gewalt helfen.
Seit 2009 lebt Marcel Hennigs in Hochdorf. Geboren wurde er im brandenburgischen Wittstock, zum Studium zog es ihn nach Berlin. Heute arbeitet er in Karlsruhe an der Heinz-von-Förster-Schule als Pädagogischer Leiter und Systemischer Therapeut.
Mit dem TV Hochdorf ist Hennigs seit vielen Jahren eng verbunden. 2012 trat er dem Verein bei und übernahm direkt Verantwortung: Von 2012 bis 2014 trainierte er die E-Jugend. Erfahrung auf dem Handballfeld hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits reichlich gesammelt, denn von 1995 bis 2008 war er als Schiedsrichter aktiv. Heute unterstützt er das HLZ unter anderem als Ordner bei den Spielen der M2 und ist selbst bei der M4 aktiv.
„Ich möchte mich hier im Dorf und im Verein engagieren. Ehrenamt ist mir sehr wichtig und deshalb engagiere ich mich gerne beim HLZ Friesenheim-Hochdorf“, sagt Hennigs. Besonders am Herzen liegt ihm die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen im Verein. Die Fortschritte im HLZ verfolgt er deshalb mit großer Freude. Gleichzeitig sorgt seine Teilnahme bei der M4 dafür, dass er mit vielen Eltern von Jugendspielern im Austausch bleibt.
Seine berufliche Erfahrung und seine Leidenschaft für den Handball lassen sich für Hennigs hervorragend miteinander verbinden. „Systemisches Arbeiten kommt dem Handball sehr nahe. Die Entwicklung zur Selbstständigkeit ist in meinem Job und im Handball elementar. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“
Dabei geht sein Blick bewusst über Tore, Tabellen und sportliche Erfolge hinaus. Ein Sportverein übernimmt für ihn auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Gerade in einer Zeit, in der das „Füreinander-da-sein“ aus seiner Sicht zunehmend in den Hintergrund rückt, könne der Handball jungen Menschen einen wertvollen Raum bieten.
„Kinder und Jugendliche können sich im Handball messen und sich gleichzeitig so entwickeln, dass sie Werte und Ressourcen mitbekommen, die ihnen helfen, selbstständig und selbstbestimmt durchs Leben zu gehen. Da kann und muss der Sport helfen.“
Sportliche Entwicklung sei deshalb nur ein Teil der Aufgabe. „Wir haben als Verein eine Verantwortung, Kindern und Jugendlichen einen Weitblick zu geben. Die Welt besteht nicht nur aus digitalen Medien, sondern aus einem Miteinander vor Ort.“
Genau dieses Miteinander möchte Hennigs beim HLZ Friesenheim-Hochdorf stärken. Für ihn bedeutet gute Jugendarbeit nicht nur, handballerische Fähigkeiten zu vermitteln, sondern junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen Orientierung zu geben.
Eine besondere Bedeutung kommt dabei den Trainerinnen und Trainern zu: „Wir müssen Handball als etwas verstehen, das weit über den Sport hinausgeht. Die Trainerinnen und Trainer haben deshalb eine riesige Vorbildfunktion.“
Seine eigene Rolle sieht Marcel Hennigs entsprechend vielseitig: Er möchte Entwicklungen begleiten und zeitgleich für Menschen im Verein ansprechbar sein, indem er auch seine pädagogischen und therapeutischen Erfahrungen mit einbringt.
„Meine Aufgabe ist es deshalb auch, als Ansprechpartner für Spieler und Eltern zur Verfügung zu stehen.“
Damit verbindet Hennigs zwei Welten, die für ihn ohnehin eng zusammengehören: Pädagogik und Handball. In beiden geht es darum, Menschen zu stärken, ihnen Verantwortung zuzutrauen und sie auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu begleiten.
Auch für sensible Themen wie Gewalt, Mobbing und Ausgrenzung hat Marcel Hennigs ein offenes Ohr und ist ein geeigneter Ansprechpartner.
Wer Marcel Hennigs erreichen möchte, kann dies unter folgender Mailadresse (marcel.hennigs@hlz-pfalz.de) tun. Alle Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt!
