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U11 des HLZ feiert Meisterschaft

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Nach dem Abpfiff war die Freude grenzenlos. Überglücklich hüpften die Buben unserer männlichen E-Jugend nach der Schlusssirene durch die Dansenberger Layenberger-Sporthalle und lagen sich jubelnd in den Armen. Der Zufall wollte es, dass der vorletzte Spieltag ein echtes Endspiel um die U11-Meisterschaft der Oberliga Pfalz bereithielt. Das ungeschlagene HLZ (15:1 Punkte) trat auswärts beim Tabellenzweiten TuS Kaiserslautern-Dansenberg (14:2 Punkte) an. Es war eine Nervenschlacht, die die Jungs des Trainerduos Nils Mader und Dominic Jochum vor einer lautstarken Fankulisse zu überstehen hatten. Das HLZ hielt dem Druck stand, gewann hochverdient mit 22:21 (13:11) und kürte sich damit vorzeitig zum pfälzischen Oberligameister der U11.

Es waren schöne Szene, welche die zahlreichen Zuschauer in der altehrwürdigen Dansenberger Handballhalle zu sehen bekamen. Die beiden besten Teams der Pfalz, die sich auf der Platte als Rivalen gegenüberstehen, verstehen sich neben der Platte blendend. Bereits beim HLZ-Kids-Cup kamen sich die beiden Mannschaften näher und feuerten einander bei den Spielen gegen die außerpfälzischen Gegner an. Und bei der Mini-WM stand man sich gleich dreimal gegenüber, in der Vorrunde, der Hauptrunde und am Final4-Spieltag im Finale.

Während sich bei Mini-WM noch der TuS gegen die durchmischte U11 des HLZ im Siebenmeter-Werfen durchsetzen konnte, waren die HLZ-Buben nunmehr mit voller Kapelle auf Revanche aus, waren sich ihrer Favoritenrolle durchaus bewusst, und wollten sich für eine überragende Saisonleistung mit dem Titelgewinn belohnen. Doch das Endspiel hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte: es war ein Kampf auf Biegen und Brechen, bei dem die heimstarken Dansenberger die Gunst der Stunde nutzen und das Momentum auf ihre Seite ziehen wollten. Und zur Besorgnis der mitgereisten HLZ-Fans sah es zu Beginn ganz danach aus. Der TuS führte mit 3:1 (5.) und 7:4 (11.) und lag auch beim 10:9 (17.) noch knapp in Front. Doch nun zündete das HLZ den Turbo, legte einen blitzsauberen 4:0-Lauf aufs Parkett und ging seinerseits mit 13:10 (19.) in Führung und mit 13:11 in die Halbzeitpause.

In Halbzeit 2 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem das HLZ jedoch durchgängig seine Führung verteidigen konnte. Einmal noch kamen die Hausherren auf ein Tor an die Jungs des HLZ heran (16:15, 23.), die jedoch kühlen Kopf behielten und den Vorsprung erneut leicht ausbauen konnten. Nach einer Auszeit des TuS stellte Maxime Aiguier erstmals auf plus vier für das HLZ (21:17, 32.) und als Willi Sommer drei Minuten später den Vier-Tore-Vorsprung erneut herstellen konnte (22:18, 35.), kehrte auf der Fantribüne des HLZ etwas Entspannung ein. Auf der Zielgeraden wurde es jedoch nochmals spannend, denn der 22. HLZ-Treffer sollte der letzte gewesen sein. Mit einigen technischen Fehlern und Unkonzentriertheiten machten die Grün-Rot-Weißen die Gastgeber wieder stark, die zwei Minuten vor dem Ende den Anschluss zum 22:21 (39.) herstellen konnten. Mit einer Auszeit zur rechten Zeit konnte Trainer Nils Mader seine Schützlinge jedoch wieder beruhigen, sodass diese mit etwas Glück, aber auch mit cleveren Ballstafetten die Uhr herunterlaufen lassen konnten. Zum Sieg für das HLZ – und zur Meisterschaft der U11!

Herzliche Gratulation an das gesamte Team: Spieler, Trainer und Betreuer. Der Titelgewinn ist ein weiterer Beleg für die vorzügliche Arbeit, die das HLZ im Kinderhandball leistet und alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Herzlichen Glückwunsch auch an den TuS Dansenberg zur Vizemeisterschaft. Ihr habt uns in dieser Saison tolle Duelle geliefert. Und vielen Dank für eure (Gast-)Freundschaft. Dass die Spieler nach so einer intensiven Partie bei einer Limo zusammensitzen und als Kumpels miteinander quatschen, ist einfach nur herrlich anzusehen. Genau so soll Handball sein.

Nach dem letzten Spiel am kommenden Sonntag verabschiedet sich der ältere Jahrgang 2014 offiziell in die D-Jugend. Gemeinsam wird die U11 ihre Saison aber noch über Pfingsten abschließen, wenn es heißt: Auf zum Quirinus-Cup nach Neuss!

Text: Sven Koryciorz

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