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Große Moral nach schwierigem ersten Durchgang – HLZ unterliegt in Dresden knapp mit 39:41

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Die A-Jugend des HLZ Friesenheim/Hochdorf hat beim HC Elbflorenz eine starke Aufholjagd nicht mehr mit Punkten belohnen können. Nach einem hervorragenden Start und einer zwischenzeitlichen 7:2-Führung verloren unsere Jungs vor der Pause den Zugriff auf die Partie und gingen mit einem Sechs-Tore-Rückstand in die Kabine. Im zweiten Durchgang zeigte das personell angeschlagene HLZ jedoch große Moral, kämpfte sich bis auf einen Treffer heran und musste sich am Ende knapp mit 39:41 (16:22) geschlagen geben.

Dabei begann die Partie aus HLZ-Sicht nahezu optimal. Fynn Sobotta erzielte den ersten Treffer des Abends, Jannik Knecht legte das 2:0 nach. Mit einer stabilen Defensive, starken Torhüteraktionen und einem konsequenten Angriffsspiel setzte sich unsere Mannschaft früh ab. Über 4:1 und 6:2 stand nach knapp acht Minuten eine 7:2-Führung auf der Anzeigetafel.

„Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen, konnten bis zur 7:2-Führung das Spiel dominieren. Wir hatten sehr gute Torwartparaden, haben eine gute Abwehr gestellt und im Angriff genau das gemacht, was wir uns vorher vorgenommen hatten“, fasste HLZ-Trainer Max Sormani die starke Anfangsphase zusammen.

Doch anschließend kippte die Partie. Dresden reagierte taktisch und fand zunehmend Lösungen gegen das bis dahin überzeugende HLZ-Spiel. Gleichzeitig verlor unsere Mannschaft ihren Rhythmus. Beim 10:10 war der Fünf-Tore-Vorsprung aufgebraucht, wenig später übernahmen die Gastgeber die Führung.

„Durch eine taktische Umstellung von Dresden und eine Veränderung bei uns konnten wir das Niveau nicht mehr halten“, erklärte Sormani. „Wir haben uns bis zur Halbzeit vollkommen verloren.“

So wurde aus der 7:2-Führung innerhalb von gut 20 Minuten ein 16:22-Rückstand zur Pause. Nach dem nahezu perfekten Start war das besonders bitter.

Starke Reaktion nach der Pause

Doch unsere Jungs ließen die Köpfe nicht hängen. Nach dem Seitenwechsel zeigte das HLZ ein völlig anderes Gesicht und arbeitete sich mit viel Einsatz und Tempo zurück in die Begegnung. Aus einem 18:24 wurde innerhalb weniger Minuten ein 21:24. Auch als Elbflorenz anschließend erneut auf fünf Treffer davonzog, blieb die Mannschaft dran.

Beim 26:28 war der Anschluss wieder hergestellt. Wenig später wurde es endgültig spannend: Nach Treffern unter anderem von Maximilian Jakubek, Fynn Sobotta und Jannik Knecht verkürzte das HLZ in der 47. Minute auf 31:32.

„In der zweiten Halbzeit haben die Jungs wahnsinnig Moral gezeigt und sich immer wieder rangekämpft“, lobte Sormani seine Mannschaft.

Dresden konnte sich anschließend noch einmal etwas Luft verschaffen, doch entschieden war die Partie bis in die Schlussminute hinein nicht. Selbst beim 36:41 gab sich das HLZ nicht geschlagen. Jannik Knecht, Henry Neumann und Hendrik Louis verkürzten noch einmal auf 39:41. Für den Ausgleich reichte die verbleibende Zeit schließlich nicht mehr.

Starker Auftritt von Maxi Jakubek

Besonders erfreulich war der Auftritt von B-Jugend-Spieler Maximilian Jakubek. Der junge Linksaußen zeigte sich auch eine Altersklasse höher völlig unbeeindruckt und steuerte vier Treffer bei. Dabei war er sowohl in der starken Anfangsphase als auch während der Aufholjagd nach der Pause zur Stelle.

Erfolgreichster HLZ-Torschütze war Simon Wacker mit 13 Treffern. Hendrik Louis und Jannik Knecht kamen jeweils auf sechs Tore, Fynn Sobotta erzielte fünf.

Die Leistung in der zweiten Halbzeit ist auch vor dem Hintergrund der angespannten Personalsituation hoch einzuschätzen. Das HLZ musste in Dresden auf vier wichtige Spieler verzichten, nachdem im Vergleich zur Vorwoche ein weiterer Leistungsträger verletzungsbedingt ausgefallen war.

„Natürlich sind wir sehr enttäuscht, weil uns diese 20 Minuten vor der Halbzeit das Genick gebrochen haben“, sagte Sormani. „Angesichts der angespannten Personallage mit vier Ausfällen von wichtigen Spielern haben wir in der zweiten Halbzeit das Beste rausgeholt.“

Am Ende bleibt die Enttäuschung darüber, dass sich die Mannschaft für ihren starken Start und die große Moral im zweiten Durchgang nicht belohnen konnte. Gleichzeitig hat das Team gezeigt, dass es auch nach einem deutlichen Rückstand zurückkommen und ein solches Spiel bis in die Schlussminute offenhalten kann.

Genau daran gilt es nun anzuknüpfen. „Wir werden weiter hart arbeiten, um nächste Woche den ersten Sieg der Saison einzufahren“, blickte Sormani bereits auf die nächste Aufgabe voraus.

 

 

 

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