Das HLZ Friesenheim-Hochdorf II hat im wichtigen Pfalzderby bei der TSG Haßloch ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Mit dem 33:27 (16:14)-Erfolg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Gabriel Schmiedt nach zwei Spielen ohne Sieg wieder zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Partie begann allerdings alles andere als einfach. Haßloch trat trotz personeller Probleme mutig auf und stellte das HLZ mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr vor Probleme. Vor allem der junge Nils Chrust sorgte früh für Gefahr, sodass sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Beim 7:7 (17.) und später beim 12:12 (25.) war die Begegnung völlig offen.
Das HLZ fand in dieser Phase vor allem über die Außenpositionen Lösungen. Moritz Schulz und Theo Straub nutzten die sich bietenden Räume konsequent. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit erhöhten die Gäste dann das Tempo. Treffer von Simon Schwarz und Marcel Reis sorgten für eine knappe, aber verdiente 16:14-Pausenführung.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie dann endgültig zugunsten des HLZ. Angeführt von einem starken Lars Hannes, der gegen seinen Ex-Klub eine prägende Rolle spielte, setzte sich das Team Stück für Stück ab. Ein 7:2-Lauf nach der Pause brachte die Vorentscheidung. Auch Torhüter Moritz Wolfram hatte mit wichtigen Paraden großen Anteil daran, dass der Vorsprung kontinuierlich wuchs.
Spätestens beim 25:20 war die Richtung klar. Das HLZ spielte seine Angriffe nun konsequent zu Ende, während Haßloch zunehmend an Fehlern und nachlassenden Kräften litt. Über 31:23 (55.) ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen und brachte den Sieg souverän ins Ziel.
Am Ende stand ein verdienter 33:27-Erfolg, bei dem die größere Kadertiefe und die höhere Effizienz im Angriff den Unterschied machten. Beste Torschützen auf Seiten des HLZ waren Moritz Schulz (7 Tore), Theo Straub (5) sowie Lars Hannes, Marcel Reis und Frederik Zepp (je 4).
Mit diesem Sieg verschafft sich das HLZ im Saisonendspurt eine deutlich bessere Ausgangsposition im Kampf um den Ligaverbleib.