Das HLZ Friesenheim-Hochdorf II musste sich in der 3. Liga Süd-West bei der HSG Rodgau Nieder-Roden mit 27:36 (16:21) geschlagen geben. Die junge Mannschaft aus der Pfalz geriet früh ins Hintertreffen und lief über weite Strecken einem Rückstand hinterher.
Stammtorhüter Roko Peribonio stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung und wird nach einem Innenbandriss im Knie für den Rest der Saison ausfallen.
Die Gastgeber starteten besser in die Partie und gingen schnell in Führung. Das HLZ hielt zunächst dagegen und konnte beim 6:6 noch einmal ausgleichen. In der Folge nutzte Rodgau jedoch seine Chancen konsequenter und setzte sich Mitte der ersten Halbzeit erstmals deutlicher ab. Bis zur Pause bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf 21:16 aus.
Im Angriff setzte das HLZ immer wieder auf das Spiel über den Kreis. Simon Schwarz war mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer der Gäste. Dennoch gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.
Auf Seiten der Gastgeber war vor allem Simon Brandt kaum zu stoppen. Der Rückraumspieler traf mehrfach selbst und setzte seine Kreisläufer mit präzisen Anspielen immer wieder in Szene. Gerade diese Kombination stellte die HLZ-Abwehr im Laufe der Partie vor große Probleme.
Nach dem Seitenwechsel zog Rodgau weiter davon und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Tore aus. Das HLZ kämpfte zwar bis zum Ende, konnte den Abstand jedoch nicht mehr entscheidend verkürzen. Am Ende stand eine deutliche 27:36-Niederlage.
Für das HLZ gilt es nun, die Partie schnell abzuhaken und trotz der personellen Situation den Fokus auf die kommenden Aufgaben in der 3. Liga zu richten.