Für das HLZ Friesenheim-Hochdorf II steht am Samstag (18.30 Uhr) die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Die Eulen-Reserve gastiert bei der HSG Hanau, die sich nach einem durchwachsenen Saisonstart längst zu einer der Top-Mannschaften der Liga entwickelt hat.
Das unterstrich Hanau zuletzt eindrucksvoll mit einem klaren Auswärtssieg beim Tabellenführer HG Saarlouis. Aktuell rangiert das Team von Trainer Axel Spandau auf Platz drei und hat den DHB-Pokal fest im Blick. Entsprechend selbstbewusst gehen die Grimmstädter in die Partie und wollen ihre starke Form auch vor heimischem Publikum bestätigen.
Das HLZ reist dagegen mit einigen Fragezeichen an. Die Profis der Eulen Ludwigshafen sind bereits am Vortag im Einsatz, zudem werden einige Spieler aus dem Drittliga-Kader dort mitwirken. Entsprechend ist noch offen, in welcher Formation die Mannschaft die Reise nach Hanau antreten wird. Zudem muss das Team auf Roko Peribonio verzichten, was die personellen Möglichkeiten zusätzlich einschränkt.
Sportlich wartet eine klare Herausforderung. Hanau präsentiert sich aktuell sehr stabil und überzeugt mit einer guten Balance aus körperlicher Präsenz und individuellem Eins-gegen-eins. Das HLZ bringt dagegen viel Tempo und Talent mit, zeigte zuletzt aber wechselhafte Leistungen.
Das Hinspiel ging mit 27:33 verloren, entsprechend hat das HLZ noch eine Rechnung offen. Entscheidend wird sein, über 60 Minuten diszipliniert zu agieren und sich nicht von Hanaus Dynamik den Rhythmus vorgeben zu lassen.
Trotz der schwierigen Ausgangslage bietet die Partie die Chance, gegen ein Topteam ein Ausrufezeichen zu setzen – unabhängig davon, in welcher Besetzung das HLZ letztlich antreten wird.