14.03.2026. Mit einem am Ende deutlichen 36:26-Heimsieg (HZ 16:14) gegen die TG Waldsee hat die dritte Mannschaft des HLZ Friesenheim/Hochdorf zwei wichtige Punkte eingefahren. Dabei zeigte das Team phasenweise sehr starken Handball, musste aber auch eine kurze Schwächephase überstehen.
Vor dem Spiel hatte HLZ-Co-Trainer David Müller-Schliecker eine klare Marschroute ausgegeben:
„Diese Woche haben wir gut trainiert. Im letzten Spiel haben wir viel dazugelernt. Heute fangen wir wieder bei null an – und dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.“
Personell musste das HLZ auf mehrere Stammspieler verzichten. Levin Bohn, Malte Dorra, Dominik Hiel und Jonas Hoffmann fehlten. Dafür rückten mit Lasse Felix, Phil Magin, Christopher Zepp, Nikita Misjurin und Leon Schwarz fünf A-Jugendliche in den Kader.
Waldsee-Trainer Marco Tremmel nahm die Partie gelassen: „Wir spielen heute ohne Druck. Wir stehen in der Tabelle hinten und haben nichts zu verlieren. Heute sind wir komplett – wir schauen einfach, was geht.“
Starker Start des HLZ
Die Gastgeber erwischten einen Traumstart. Das HLZ übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel. Eine stabile Abwehr, ein gut aufgelegter Torhüter Tobias Repp und schnelles Umschaltspiel sorgten für eine frühe Führung. Bereits nach wenigen Minuten stand es 6:1, wenig später 7:2. Im Angriff setzte das HLZ immer wieder Akzente aus dem Rückraum. Nils Mader traf mehrfach sehenswert und baute den Vorsprung weiter aus. Beim 11:4 in der 14. Minute schien das Spiel bereits früh entschieden.
Waldsee kämpft sich zurück
Doch danach kam Sand ins HLZ-Getriebe. Durch viele Wechsel verlor das Team kurzzeitig den Rhythmus, während Waldsee mutiger wurde. Die Gäste nutzten einige Fehler im Angriff und verkürzten Tor um Tor. So schrumpfte der komfortable Vorsprung bis zur Pause auf 16:14 zusammen – das Spiel war wieder offen.
HLZ zieht nach der Pause davon
Die Kabinenansprache zeigte Wirkung. Nach dem Seitenwechsel kehrte das HLZ mit viel Energie auf die Platte zurück und übernahm sofort wieder die Initiative. Bereits kurz nach Wiederbeginn traf der bärenstarke Vincent Hörner zum 17:14, ehe Nils Mader mit zwei Treffern das Ergebnis auf 19:14 stellte. Besonders sehenswert war eine Kombination über Ben Stolle, der den Ball geschickt an den Kreis spielte, wo Lennard Fink sicher verwandelte. In dieser Phase funktionierte das Zusammenspiel im Angriff hervorragend. Stolle, Mader und Christopher Zepp übernahmen Verantwortung, während Hörner seine Treffsicherheit auch vom Siebenmeterpunkt zeigte. Beim 24:18 in der 41. Minute war der Vorsprung wieder komfortabel. Auch defensiv stabilisierte sich das HLZ. Die Torhüter Tobias Repp und Routinier Ragnar Vollbrecht zeigten mehrere starke Paraden und verhinderten eine erneute Aufholjagd der Gäste.
Souveräne Schlussphase
In der Schlussviertelstunde kontrollierte das HLZ das Spielgeschehen klar. Treffer von Lasse Felix, Phil Magin, Felix Köser und Nils Mader bauten den Vorsprung weiter aus. Kurz vor Schluss setzte Christopher Zepp mit einem verwandelten Siebenmeter den Schlusspunkt zum 36:26.
Stimmen nach dem Spiel
Vincent Hörner, mit neun Treffern bester Torschütze der Partie, sagte nach dem Spiel: „Wir haben sehr gut angefangen. Die Abwehr stand stabil und Waldsee hat viele technische Fehler gemacht. Dass sie das Harz nicht gewohnt sind, hat uns am Anfang geholfen. Später wurde unsere Abwehr etwas zu löchrig, aber insgesamt war das heute eine gute Leistung.“ Auch Lasse Felix war zufrieden: „Wir sind stark ins Spiel gekommen bis zum 6:1. Danach hatten wir einen kleinen Durchhänger, wodurch Waldsee wieder rangekommen ist – das war unnötig. In der zweiten Halbzeit haben wir dann wieder besser gespielt. Ich wurde auf Außen gut angespielt. In der Pause haben wir uns vorgenommen zu zeigen, wer die bessere Mannschaft ist – und am Ende haben wir verdient gewonnen.“
Es spielten: Vincent Hörner (9), Nils Mader (7), Felix Köser (6), Ben Stolle (4), Lasse Felix (3), Lennard Fink (3), Christopher Zepp (2), Nikita Misjurin (1), Phil Magin (1), Janne-Matti Hartmann, Leon Schwarz, Tor: Tobias Repp, Ragnar Vollbrecht. Offizielle: David Müller-Schliecker, Malte Metz, Jonas Hoffmann