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HLZ will in Rodgau nachlegen

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Nach zuletzt zwei Siegen in Serie steht für das HLZ Friesenheim-Hochdorf II in der 3. Liga die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Die Mannschaft von Trainer Gabriel Schmiedt gastiert am Samstagabend (19.30 Uhr) bei der HSG Rodgau Nieder-Roden. Gegen den aktuell Siebtplatzierten will das HLZ den positiven Trend fortsetzen und weitere wichtige Punkte sammeln.

Mit dem 29:26-Heimsieg gegen die SGSH Dragons hat sich die Bundesliga-Reserve zuletzt etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Besonders in der ersten Halbzeit überzeugte das HLZ mit einer stabilen Abwehr und geduldigem Angriffsspiel. Spielmacher Marcel Reis lenkte die Offensive umsichtig, während Moritz Schulz vom Siebenmeterpunkt eine makellose Quote zeigte. Zwischen den Pfosten sorgte Torhüter Roko Peribonio mit mehreren starken Paraden dafür, dass sich seine Mannschaft früh absetzen konnte. Trotz einer Aufholjagd der Gäste in der Schlussphase brachte das HLZ den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit.

Durch die beiden jüngsten Erfolge reist das Team nun mit Selbstvertrauen nach Hessen. Mit 19:27 Punkten rangiert das HLZ derzeit auf Tabellenplatz elf und hat sich im Kampf um den Klassenerhalt eine solide Ausgangsposition erarbeitet. Dennoch wartet mit der HSG Rodgau Nieder-Roden eine schwierige Auswärtsaufgabe.

Die Gastgeber spielen bislang eine starke Saison und stehen mit 27:19 Punkten weiterhin in der oberen Tabellenhälfte. Allerdings läuft es für die sogenannten „Baggerseepiraten“ im Jahr 2026 noch nicht konstant: Von acht Spielen gewann das Team von Trainer Christian Sommer lediglich zwei. Nach einem Derbysieg gegen die TSG Münster musste Rodgau zuletzt eine 28:31-Niederlage bei Düsseldorf-Ratingen hinnehmen. Vor heimischem Publikum wollen die Hessen nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Das Hinspiel im Oktober gewann Rodgau mit 33:26. Damals hatte das HLZ zunächst gut begonnen und zwischenzeitlich geführt, verlor im zweiten Durchgang jedoch den Zugriff auf die Partie. Genau daran möchte die Schmiedt-Sieben diesmal anknüpfen – allerdings mit einem anderen Ende.

Für das HLZ wird es vor allem darauf ankommen, erneut stabil in der Defensive zu stehen und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Gelingt das, ist auch beim favorisierten Tabellensiebten eine Überraschung möglich.

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