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Revanche im Blick: HLZ empfängt MT Melsungen II zum Rückrundenauftakt

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Am Sonntag kommt es im Sportzentrum TV Hochdorf zum Rückspiel gegen die MT Melsungen II. Für das HLZ Friesenheim-Hochdorf II ist es mehr als nur der Auftakt in die Rückrunde. Die Erinnerung an die knappe Hinspielniederlage sitzt noch, entsprechend klar ist das Ziel: Revanche.

Zum Saisonstart hatte das HLZ in Melsungen lange alles im Griff, führte zur Pause verdient und war auch in der Schlussphase auf Augenhöhe. Am Ende entschied ein Treffer 26 Sekunden vor Schluss die Partie zugunsten der MT. 20:19 hieß es aus HLZ-Sicht, trotz starker Auftritte von Mihailo Ilic und Marc-Robin Eisel sowie einer überzeugenden Torhüterleistung von Roko Peribonio. Ausschlaggebend war damals vor allem die Chancenverwertung, immer wieder war MT-Keeper Pawel Krawczyk zur Stelle.

Die Gäste reisen nun mit Rückenwind an. Vier Punkte aus den letzten drei Spielen haben die Melsunger etwas Luft im Tabellenkeller verschafft. Mit 11:19 Punkten stehen sie im gesicherten Mittelfeld, wissen aber selbst, dass das Polster trügerisch ist. Trainer Florian Weiß spricht von wichtigen Wochen, denn direkt nach dem HLZ wartet mit Haßloch der nächste Konkurrent im Abstiegskampf.

Ein zentraler Faktor im Spiel der MT II ist die Rückkehr von Lino Duketis. Der 19-jährige Linksaußen hat nach langer Verletzungspause wieder Rhythmus gefunden und zuletzt in zwei Spielen zehn Treffer erzielt. Mit seiner Größe und seinen Wurfvarianten bringt er eine zusätzliche Option, auch defensiv kann er Akzente setzen. Unterstützt wird er unter anderem von Jakob König, der über Athletik und Dynamik kommt. Verzichten müssen die Gäste weiterhin auf Kapitän Martin Reinbold, zudem fehlt Reynir Thor Stefansson. Dafür helfen mit Max Pregler und Jona Rietze erfahrene Kräfte aus.

Beim HLZ liegt der Fokus klar auf der eigenen Leistung. Die knappe Niederlage aus der Hinrunde dient als Motivation, nicht als Ballast. Zuhause will die Mannschaft die Intensität hochhalten, konsequenter abschließen und sich für den Aufwand belohnen. Dass die MT unangenehm zu bespielen ist und mit wechselnden Besetzungen kommt, ist bekannt. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an wach zu sein und die Kontrolle zu übernehmen.

Anwurf ist um 15 Uhr. Die Ausgangslage verspricht ein enges Spiel, genau das, was das HLZ diesmal auf seine Seite ziehen will.

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