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HLZ Friesenheim-Hochdorf gastiert bei den SGSH Dragons

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Nach der deutlichen Heimniederlage gegen die Bergischen Panther steht für das HLZ Friesenheim-Hochdorf das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstagabend trifft die Mannschaft von Trainer Gabriel Schmiedt auf die SGSH Dragons – und erneut ist die Ausgangslage schwer einzuschätzen.

Denn diesmal ist es das HLZ, das sich auf einen Gegner vorbereiten muss, dessen personelle Situation völlig offen ist. Die Dragons hatten ihr eigentlich für den vergangenen Samstag angesetztes Spiel bei Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen kurzfristig abgesagt – aufgrund einer massiven Verletzungs- und Krankheitswelle. Teilweise standen nur fünf einsatzfähige Spieler zur Verfügung, eine Verlegung war nicht mehr möglich. Wie der Kader der Sauerländer an diesem Wochenende aussehen wird, ist unklar.

Für das HLZ ist die Situation ungewohnt: „Normalerweise sind wir das Team, das bis kurz vor Anpfiff nicht weiß, wer spielen kann. Diesmal geht es uns wie sonst unseren Gegnern“, heißt es aus dem Umfeld der Hochdorfer.

Trotz der Ungewissheit ist das Ziel klar – Wiedergutmachung für die bittere 19:29-Heimniederlage gegen die Panther. Schmiedt fordert vor allem mehr Leidenschaft, Konsequenz und Struktur im Angriffsspiel. In Halver soll wieder das auftreten, was das HLZ in den Wochen zuvor zeitweise ausgezeichnet hatte: eine geschlossene Mannschaftsleistung und klare Körpersprache in der Abwehr.

Auf Seiten der Dragons dürften, sofern fit, Felix und Philipp Jaeger zu den Schlüsselspielern gehören. Letzterer bringt Erfahrung aus Gummersbach und Leutershausen mit und ist im Rückraum einer der gefährlichsten Akteure.

Für beide Teams ist das Duell richtungsweisend: Die Dragons warten noch auf ihren ersten Saisonsieg, das HLZ will sich nach zuletzt wechselhaften Leistungen stabilisieren. Entscheidend wird sein, welches Team trotz der schwierigen Vorbereitung schneller seinen Rhythmus findet.

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